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Akkusauger mit Station im Test: Wer saugt am gründlichsten?

Eine automatische Entleerung gibt es für Saugroboter schon lange. Jetzt setzt sie sich auch langsam für Akkusauger durch. IMTEST hat verschiedene Modelle auf den Prüfstand gestellt.

Drei Akkusauger mit Station in wohnlicher Umgebung
© IMTEST / Dr. Lotta Kinitz

Staubsauger gibt es in vielen Ausführungen. Besonders beliebt sind Akkusauger, weil sie leichter und handlicher sind als kabelgebundene Modelle. Doch reicht ihre Leistung auch für einen ausdauernden Großeinsatz – etwa zum Frühjahrsputz? IMTEST hat aktuelle Modelle von Top-Marken im Labor unter die Lupe genommen. Dabei wurden nicht nur die Akkulaufzeit, sondern auch die Reinigungsleistung auf unterschiedlichen Bodenarten, die Lautstärke und viele weitere Punkte getestet. Die Modelle aus 2025 eint, dass sie alle eine Station zur automatischen Entleerung mitbringen. Die Ergebnisse aus 2024 schließen hingegen verschiedene Modelle, unter anderem von Dyson und Medion, ein.



Der IMTEST Akkusauger-Test 2025

Den Testsieg holte sich im IMTEST-Labor dieses Jahr der Ultimate 8000 von AEG. Was er besser macht als die Konkurrenten im Triell, verrät der Test.

Testsieger: AEG Ultimate 8000

Um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, wurden alle Akkusauger mit verschiedenem Testschmutz sowohl auf Teppich als auch auf Hartboden herausgefordert. Dabei wurde jeweils die voreingestellte beziehungsweise die mittlere Stufe der Akkusauger verwendet. Der AEG Ultimate 8000* schnitt insgesamt am besten ab.

AEG Ultimate 8000

Der AEG-Akkusauger saugte den Hartboden in schnellen 19 Sekunden, während die Aufgabe auf Teppichboden mit 33 Sekunden deutlich länger brauchte. Das lag daran, dass das Gerät den Testschmutz auf Teppich zum Teil verschob statt ihn einzusaugen. So war etwas Manövrier-Arbeit nötig, um alle Reste zu beseitigen. Das eingebaute LED-Licht an der Bodendüse half zudem nur zum Teil, den Schmutz besser zu sehen.

Im Vergleich zur direkten Konkurrenz gelang dem AEG-Modell aber die Reinigung von Tierhaaren gut. Obwohl es über keine spezielle Bodendüse für diese Aufgabe verfügt, entfernte der Ultimate 8000 mit wenig Wiederholungen alle Haare vom Boden.

Das Gerät lag im Test leicht in der Hand und ist dank einer Schiebe-Vorrichtung am Rohr an unterschiedliche Körpergrößen anzupassen. Etwas umständlich ist jedoch, dass das Rohr jedes Mal komplett eingefahren werden muss, wenn der Ultimate 8000 in der Station geparkt und entleert werden soll.

Die Akkulaufzeit auf der höchsten der vier Stufen (“Boost”) betrug im IMTEST-Labor allerdings nur kurze 10 Minuten. Dafür war der Ultimate 8000 mit maximalen 73 Dezibel im Test angenehm leise.

Überzeugend war im Test zudem das Zubehör von AEG: Der Ultimate 8000 verfügt über eine Selbstreinigungsfunktion der Bodendüse, bringt einen Ersatz-Akku im Lieferumfang mit und kann mit einem optionalen Aufsatz sogar zum elektrischen Wischer werden.

Dafür kostet das Modell aber auch deutlich mehr als die Test-Konkurrenz (UVP 699,99 Euro).

  • PRO
    • umfangreiches Zubehör inkl. Wechsel-Akku, vergleichsweise leise
  • KONTRA
    • kein freier Stand möglich, kurze Akkuleistung im Test

IMTEST Ergebnis:

gut 2,47



2. Platz: Eureka Stylus Elite

Der Akkusauger von Eureka* saugte den Test-Hartboden in schnellen 23 Sekunden und den Quadratmeter Teppich in 28 Sekunden restlos sauber. Auch hier zeigte sich die Schiebe-Problematik, sodass zum Teil manövriert werden musste, um alle Schmutzteile zu erreichen. Das eingebaute LED-Licht an der Bodendüse half dabei teilweise, den Schmutz besser zu sehen.

Dafür funktionierte die Reinigung von Tierhaaren mit dem Stylus Elite nur auf Hartboden. Auf Teppich gelang die Aufgabe hingegen überhaupt nicht. Auch nach mehreren Überfahrten in verschiedenen Richtungen und dem Hochschalten auf die maximale Saug-Stufe wurden kaum Katzenhaare entfernt, sodass im Test ein Konkurrent übernehmen musste, um die Testfläche erneut nutzen zu können.

Eureka Stylus Elite

Dafür schnitt der Eureka-Akkusauger im Triell der Akkulaufzeit am besten ab. Auf der höchsten seiner drei Leistungsstufen (“Hoher Modus”) hielt er im IMTEST-Labor vergleichsweise gute 16 Minuten durch. Dafür war der Stylus Elite mit maximalen 76 Dezibel im Test etwas laut.

Das Gerät lag im Test leicht in der Hand, war mit einer Arbeitshöhe von 90 Zentimetern (gemessen im 45°-Winkel) allerdings etwas hoch. Da das Rohr keine Verstell-Möglichkeit besitzt, lässt sich die Höhe auch nicht an unterschiedliche Körpergrößen anpassen. Dafür können Nutzende den Eureka-Akkusauger komplett auf den Boden legen, ohne dass die Bodendüse abhebt. Das ist praktisch, wenn unter flachen Möbeln gesaugt werden soll.

Allein aufgrund der Leistung würde der Eureka Stylus Elite auf dem dritten Platz im Triell landen. Da IMTEST ab 2025 aber ein neues Bewertungssystem eingeführt hat, das auch den Preis berücksichtigt, setzt er sich knapp vor den Konkurrenten von Tineco.

  • PRO
    • gründliche Reinigung im Test auf Hartboden
  • KONTRA
    • für die Reinigung von Tierhaaren auf Teppich ungeeignet, etwas laut

IMTEST Ergebnis:

befriedigend 2,67

3. Platz: Tineco Pure One Station 5 Plus

Der Pure One Station 5 Plus* saugte den Teppich im Test in schnellen 31 Sekunden. Anders als bei den Konkurrenz-Modellen dauerte beim Tineco-Akkusauger die Staubsaug-Aufgabe auf Hartboden hingegen knapp länger (36 Sekunden), da sich hier das Verschieben des Testschmutzes stärker bemerkbar machte. So war hier vergleichsweise viel Manövrier-Arbeit nötig, bis alle Partikel aufgesaugt waren. Das strahlend grüne LED-Licht an der Bodendüse half dabei aber sehr gut, den Testschmutz sichtbar zu machen.

Bei der Aufgabe, Katzenhaare zu reinigen, lag das Tineco-Modell hingegen mittig zwischen den beiden Konkurrenten im Triell. Auf Hartboden stellte die Aufgabe kein Problem dar, auf Teppich gelang die Entfernung hingegen nur oberflächlich. Nach mehreren Überfahrten und Hochschalten in einen stärkeren Saug-Modus waren immer noch letzte Reste, die im Test mit einem anderen Akkusauger nachgereinigt werden mussten.

Tineco Pure One Station 5 Plus

Dafür war das Gerät sehr wendig und besaß eine gute Arbeitshöhe von 83 Zentimetern (im 45°-Winkel). Eine Anpassung der Höhe ist hier allerdings nicht möglich.

Die Akkulaufzeit auf der höchsten der drei Stufen (“Max”) betrug im IMTEST-Labor 13 Minuten, was etwas kurz ist. Die maximal gemessene Lautstärke betrug zudem etwas laute 74 Dezibel.

Im Leistungs-Test läge der Tineco Pure One Station 5 Plus im Triell knapp auf dem zweiten Platz. Da IMTEST ab 2025 aber ein neues Bewertungssystem eingeführt hat, das auch den Preis berücksichtigt, wird er vom beinahe gleichrangigen und günstigeren Eureka Stylus Elite verdrängt.

  • PRO
    • Entleerungs-Station benötigt keinen Staubbeutel
  • KONTRA
    • schob den Test-Schmutz zum Teil weg, statt ihn einzusaugen

IMTEST Ergebnis:

befriedigend 2,68

Interessante Modelle aus dem Vorjahr

IMTEST stellt drei weitere Geräte aus dem Test von 2024 im Detail vor. Wichtig ist, dass die Testnoten nur zum Teil vergleichbar sind, da IMTEST das Bewertungsverfahren zu Beginn des Jahres angepasst hat.

Testsieger 2024: Dyson Gen5detect Absolute

Dyson Gen5detect Absolute

Der Dyson Gen5detect Absolute mit verschiedenen Düsen auf weißem Hintergrund. Das IMTEST-Testsieger-Siegel ist in der rechten unteren Ecke abgebildet.

Der Dyson Gen5detect Absolute reinigte den Test-Teppich in nur 20 Sekunden gründlich. Im ECO-Modus ließen sich demnach etwa 126 Quadratmeter reinigen, bevor die Akkulaufzeit zur Neige geht. Das ist ausreichend für die meisten Stadtwohnungen. Auf Hartboden brauchte das Modell 36 Sekunden pro Quadratmeter und verschob dabei manchmal Partikel, statt sie einzusaugen. Tierhaare wurden gut entfernt, allerdings musste die Bodendüse dafür gewechselt werden.

Der Sauger verfügt über drei Saugstufen und war im Test dank seines wendigen Saugkopfes leicht zu manövrieren. Der Zusammenbau und die Wartung sind jedoch etwas schwierig. Außerdem betrug die Akkulaufzeit im Test nur 42 Minuten im Standard- und 14 Minuten im Turbomodus, was vergleichsweise kurz ist.

Mit bis zu 74 Dezibel war der Dyson auf höchster Stufe etwas laut.

  • PRO
    • Teppich-Reinigung schnell und gründlich, Tierhaar-Entfernung gründlich, einfache Handhabung, viele Wechsel-Düsen.
  • KONTRA
    • Hartboden-Reinigung etwas oberflächlich, kurze Akkulaufzeit, kein freier Stand, etwas laut, Ladedauer etwas lang.

IMTEST Ergebnis:

gut 1,9

Modelle mit Station aus 2024

Auch im letzten Jahr waren bereits zwei Akkusauger mit Entleerungsstation im Test dabei. Was diese Modelle von Shark und Samsung zu bieten haben, ist im Folgenden zusammengefasst.

2. Platz: Shark Detect Pro

Shark Detect Pro

Der Shark Detect Pro mit Station auf weißem Hintergrund.

Der Shark Detect Pro saugte den Test-Teppich in 36 Sekunden und den Hartboden in 29 Sekunden. Die Reinigung auf Hartboden war gründlich, auf Teppich aber etwas oberflächlicher. Tierhaare wurden auf beiden Bodenarten gut entfernt. Die Handhabung war einfach, das Gerät lag leicht in der Hand und war dank eines Gelenks am Rohr flexibel.

Besonders praktisch ist zudem, dass der Shark Detect Pro eine Reinigungsstation dabei hat. So müssen Nutzende den Staubbehälter nicht mehr manuell ausleeren, sondern der Dreck wird automatisch abgesaugt. Alle paar Wochen bis Monate ist dann der Staubbeutel der Station zu erneuern.

Die Akkulaufzeit betrug im Test 23 Minuten im Standard- und 10 Minuten im Turbomodus, ebenfalls kurz. Mit bis zu 75 Dezibel war der Shark zudem etwas laut.

  • PRO
    • Reinigung im Test schnell, bei Tierhaaren gründlich, Handhabung einfach, gute Manövrierbarkeit, einfache Säuberung dank Reinigungsstation.
  • KONTRA
    • Auf Test-Teppich etwas oberflächlich, Akkulaufzeit vergleichsweise kurz, kann nicht freistehen, lange Ladezeit, etwas laut.

IMTEST Ergebnis:

gut 2,1

4. Platz: Samsung Bespoke Jet AI

Samsung Bespoke Jet AI

Der Samsung Bespoke Jet AI mit Station auf weißem Hintergrund.

Der Bespoke Jet AI von Samsung reinigte die Test-Flächen auf Teppich und Hartboden in je knapp 1/2 Minute. Dabei verschob der Akkusauger den Schmutz aber zum Teil statt ihn einzusaugen, sodass die Reinigung als etwas oberflächlich empfunden wurde. Tierhaare wurden hingegen sehr gut entfernt.

Im ECO-Modus ließen sich demnach etwa 79 Quadratmeter reinigen, bevor die Akkulaufzeit von gemessenen 41 Minuten zu Ende geht. Im Turbomodus hielt der Akkus sogar nur 16 Minuten durch.

Der Sauger verfügt über fünf Saugstufen und eine umfangreiche Ausstattung. Neben diversen Düsen verfügt er über eine Ladestation, die den Schmutz aus dem Staubbehälter absaugt. So entfällt das Entleeren nach dem Putzeinsatz für Nutzende. Besonders hervorzuheben ist zudem ein Aufsatz, mit dem der Akkusauger Hartböden wischen kann – ähnlich einem Hartbodenreiniger, die IMTEST hier vergleichend getestet hat.

Zusammenbau und Wartung waren im Test einfach. Das Manövrieren auf Teppich war hingegen etwas schwierig. Mit bis zu 74 Dezibel war der Bespoke Jet AI auf höchster Stufe außerdem etwas laut.

  • PRO
    • Schnelle Reinigung im Test, bei Tierhaaren sehr gründlich, viele Wechsel-Düsen u.a. zum Wischen dabei, Entleerungsstation.
  • KONTRA
    • Saugleistung im Test etwas oberflächlich, Akkulaufzeit kurz, sehr lange Ladedauer, vergleichsweise hochpreisig.

IMTEST Ergebnis:

gut 2,2

Fazit

Im Testfeld von 2025 konnte sich der AEG Ultimate 8000 durchsetzen. Im Triell der Akkusauger konnte sich hingegen der 8000 Akku-Staubsauger von AEG durchsetzen. Sowohl auf Teppich als auch auf Hartboden saugte er im Test am besten. Wer keine Haustiere besitzt und nicht so viel Geld ausgeben möchte, findet im Eureka Stylus Elite eine günstige Alternative.

2024 gewann hingegen der beliebte Dyson Gen5detect Absolute. Er überzeugte im Test mit einer guten Reinigungsleistung und umfangreicher Ausstattung, besitzt aber trotz hoher UVP keine Entleerungs-Station.

Alle Testergebnisse im Detail

Die Testergebnisse aus 2024, unter anderem vom Dyson Gen5detect Absolute, finden sich hier im Detail.

So testet IMTEST Akkusauger

IMTEST prüft die Reinigungsleistung auf Teppich und Hartboden mit verschiedenen Schmutzarten wie Reis, Konfetti und Tierhaaren. Seit 2025 verwendet IMTEST dabei Katzen- statt Hundehaare. Bewertet werden vor allem die Gründlichkeit der Saugleistung, die Geschwindigkeit der Reinigung sowie die Bedienbarkeit und Wendigkeit der Geräte.

Auch die Akkulaufzeit und Ladezeit fließen in die Bewertung ein. Einfache Reinigung und umfangreiches Zubehör bringen zudem Pluspunkte. Weitere Testpunkte sind darüber hinaus:

  • minimale und maximale Lautstärke in Betrieb,
  • Wechselbarkeit des Akkus und Preis von Tausch-Modulen,
  • Griffhöhe bei der Reingung,
  • Möglichkeit, unter Möbeln zu saugen.

FAQ – IMTEST klärt die häufigsten Fragen zu beutellosen Akkusaugern**

Wie stark ist die Saugleistung akkubetriebener Staubsauger?

Akkustaubsauger bieten mittlerweile eine Saugleistung, die mit kabelgebundenen Modellen vergleichbar ist. Besonders leistungsstarke Modelle entfernen auch hartnäckigen Schmutz und Tierhaare effizient. Die Saugleistung variiert dabei je nach eingestellter Leistungsstufe. Für besonders hartnäckige Stellen gibt es aber meist einen “Turbomodus”.

Wie lange hält der Akku?

Die Akkulaufzeit variiert je nach Modell und Leistungsstufe. Im Durchschnitt bieten Akkustaubsauger 20 bis 60 Minuten Laufzeit pro Ladung. Im Turbomodus reduziert sich die Laufzeit auf 10 bis 20 Minuten.

Wie lange dauert das Aufladen des Akkustaubsaugers?

Die Ladezeit beträgt in der Regel drei bis fünf Stunden. Einige Modelle bieten aber eine Schnellladefunktion oder die Möglichkeit, einen Wechsel-Akku zu kaufen.

Wie laut ist das Gerät?

Die Lautstärke eines Akkustaubsaugers hängt vom Modell und der eingestellten Leistungsstufe ab. Im Vergleichstest lagen die Geräuschpegel zwischen leisen 60 und deutlich hörbaren 80 Dezibel, also etwa zwischen einer normalen Gesprächslautstärke und dem Lärm eines vorbeifahrenden LKW.

Wie einfach sind Reinigung und Wartung?

Beutellose Akkustaubsauger sind meist einfach zu reinigen. Der Staubbehälter lässt sich oft per Knopfdruck öffnen, sodass Nutzende nicht mit dem Schmutz in Kontakt kommen. Allerdings können dabei Staubpartikel durch die Luft wirbeln. Wer empfindlich ist, sollte am besten eine Atemschutzmaske. Die Filter der Akkusauger müssen zudem regelmäßig ausgetauscht werden, es sei denn das Gerät besitzt einen waschbaren Filter mit längerer Lebensdauer.

Welches Zubehör gibt es für Akkustaubsauger?

Viele Akkustaubsauger werden mit verschiedenen Aufsätzen und Zubehörteilen geliefert, um unterschiedliche Reinigungsaufgaben zu bewältigen. Dazu gehören motorisierte Bürsten für Teppiche, weiche Bürsten für Hartböden, Fugendüsen für enge Stellen und spezielle Aufsätze für Polstermöbel. Einige Modelle bieten auch flexible Schläuche und Verlängerungen für schwer zugängliche Bereiche.

Wie schwer ist ein Akkustaubsauger?

Die meisten beutellosen Akkusauger sind leicht und ergonomisch gestaltet. Die Testkandidaten wogen beispielsweise alle zwischen rund zwei und fünf Kilogramm, was sie leicht und einfach zu manövrieren machte. Mit den handlicheren Düsen, etwa für die Reinigung von Treppen, Decken und anderen schwer zugänglichen Bereichen, sind sie zudem meist noch einmal deutlich leichter, damit man sie gut tragen kann.

Wie langlebig und zuverlässig ist ein Akkusauger?

Die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit eines Akkustaubsaugers hängen natürlich von der Qualität des Geräts sowie von der Pflege ab. Hochwertige Modelle von renommierten Herstellern sind aber in der Regel langlebig und zuverlässig und vor allem durch die mit der Zeit nachlassende Akkuleistung limitiert. Lässt sich dieser austauschen, kann das den Lebenzyklus noch einmal verlängern.

Wie funktioniert die Zyklon-Technologie?

Die Zyklon-Technologie von modernen Akkustaubsaugern fußt auf dem Prinzip des sogenannten Fliehkraft-Abscheiders. Dieser kann feste Partikel aus einem Gas entfernen – also beispielsweise Staubkörner aus eingesaugter Raumluft. Dabei wird die Zentrifugalkraft genutzt, die man im Alltag zum Beispiel von Fahrgeschäften auf dem Jahrmarkt kennt. Dreht sich das Karussell schnell im Kreis, wird man in Sitz nach außen gedrückt. Ähnlich funktioniert auch die Zyklon-Technologie, nur wird hier lediglich die Luft in Bewegung versetzt und nicht der Staubbehälter des Saugers. Dadurch kommt die Luft in eine Rotationsbewegung ähnlich einem Wirbelsturm, der die Staubpartikel zu den Seiten hinaus schleudert. Diese sammeln sich im Staubbehälter und können anschließend in einen Mülleimer ausgeleert werden. Anders als bei herkömmlichen Staubsaugern ist somit kein Staubbeutel mehr nötig, um die eingesaugte Luft zu reinigen.



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**Dieser Teil des Artikels wurde mithilfe von KI erstellt, aber vor Veröffentlichung durch die IMTEST-Redaktion eingehend geprüft und angepasst.

Autorinnen-Foto von Dr. Lotta Kinitz in Farbe.

Dr. Lotta Kinitz schloss 2016 ihren Bachelor of Science an der HAW Hamburg ab. Anschließend absolvierte sie in Bonn den Master in Lebensmitteltechnologie und promovierte im Fachbereich für Haushaltstechnik. Ihre Doktorarbeit schrieb sie über mögliche Verbesserungen der Norm zur Prüfung von Geschirrspülmaschinen, um diese relevanter für Verbraucherinnen und Verbraucher zu machen.

Bei IMTEST ist sie seit 2022 ebenfalls vor allem dafür zuständig, dass unsere Produkttests wissenschaftlich, aber auch nachvollziehbar und relevant ablaufen. Dabei testet sie selbst mit Vorliebe alles, was im Haushaltsbereich zu finden ist: Von Küchenmaschinen, über Saugroboter und andere ‚smarte‘ Home-Geräte bis hin zu Waschtrocknern, Backöfen und Kaffeevollautomaten kommt bei ihr alles unters kritische Prüferinnen-Auge. Um stets auf dem Laufenden über Neuerungen zu bleiben, ist sie zudem Mitglied des Fachausschusses für Haushaltstechnik in der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft.

Ihre Ausbildung sowie ihre derzeitige, nebenberufliche Tätigkeit als Lehrbeauftrage für Haushaltstechnik und Physik an der HAW Hamburg geben ihr zudem die Grundlage für die Position der IMTEST-Expertin für Energiethemen, wie Balkonkraftwerke und mobile Powerstations.